FAQ

FAQ zum Parc du chocolat Cailler

Haben Sie Fragen zum Parc du chocolat Cailler? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema.

Vereinbarung zwischen der Gesellschaft Jogne und Nestlé

Grundsätzlich ist die Gesellschaft Jogne zunächst einmal für das Baugenehmigungsverfahren für den Park zuständig. In einem zweiten Schritt wird sie den Park finanzieren, bauen und betreiben. Die Nestlé Suisse SA wird das Maison Cailler und Grundstücke verkaufen, Fabrikgelände für den Park zur Verfügung stellen und den Betreibern des künftigen Parks die Nutzung der Marke Cailler gestatten. Die Gesellschaft Jogne und Nestlé Schweiz haben entsprechende Verträge unterzeichnet. Diese regeln die Modalitäten des Vorgenannten. Ihr genauer Inhalt, darunter auch der Transaktionsbetrag, bleibt vertraulich.

Das ehrgeizige Projekt wird von den Gründern der Jogne Invest getragen und nicht von Nestlé. Es erfordert umfassende Kompetenzen sowohl für die Entwicklungs- und Bauphase als auch für die zukünftige Betriebsphase. Nestlé ist der Ansicht, dass ihre Kernkompetenzen in der Produktion von Lebensmitteln und Schokolade liegen. Aus diesem Grund ist Nestlé weder Aktionärin noch an der Umsetzung und am Betrieb des Projekts beteiligt. Die Jogne Invest SA ist eine unabhängige, kompetente Körperschaft, die sich ganz dem Parc du chocolat Cailler widmet, und damit besser in der Lage ist, das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Die Gesellschaft Jogne

Vier Persönlichkeiten aus der Region haben die Gesellschaft Jogne gegründet. Sie verfügen über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Immobilien, Investitionen, Marketing und Wirtschaftsförderung. Für die Gestaltung des Parks hat die Gesellschaft Jogne die besten Spezialisten auf dem Gebiet der Themenparks an Bord geholt: die Agenturen BRC Imagination Arts und Jora Vision für die Szenografie des Parks.

Die Investoren tragen die mit den Bewilligungsverfahren verbundenen Risiken. Die erforderlichen Genehmigungen auf kommunaler, kantonaler und regionaler Ebene sind derzeit in Bearbeitung und müssen vor Beginn der Bauarbeiten für den Park erteilt werden. Das Risiko der Investoren hängt mit dem Erfolg der Verfahren zusammen.

Die Investoren haben bislang über zehn Millionen Franken investiert, hauptsächlich in die Bewilligungsverfahren und die damit verbundenen Studien, aber auch in den Erwerb von Grundstücken Dritter.

Der Verein Gruyère-Chocolat

Der Verein bildet die Plattform, die alle Akteure des Projekts zusammenbringt. Aktuell gehören ihm die Gesellschaft Jogne, der Regionalverband des Greyerzbezirks (RVG), der Freiburger Tourismusverband (FTV), die «Fédération patronale et économique (FPE)» und Nestlé Schweiz an. Der Verein engagiert sich unter wirtschaftlichen, touristischen und raumplanerischen Aspekten für die Entwicklung des Projekts. In Zukunft könnten ihm weitere Körperschaften beitreten.

Bau des Parc du chocolat Cailler

Das Projekt wird im März 2026 öffentlich aufgelegt. Vorbehaltlich der Genehmigungsverfahren hoffen wir, im Jahr 2027 mit den Bauarbeiten beginnen und den Park je nach Baufortschritt zwischen 2030 und 2031 eröffnen zu können.

Die Unternehmen für den Bau des Parks werden entsprechend ihrer Spezialisierungen und aufgrund unserer Bedürfnisse in Bezug auf die benötigten Berufsfelder ausgewählt. Die Gesellschaft Jogne möchte so weit wie möglich mit Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten. Es ist allerdings noch zu früh, um sich zu allfälligen weitergehenden Auswahlkriterien zu äussern. Jogne hat bislang mit 26 Auftragnehmenden zusammengearbeitet, von denen die allermeisten im Greyerzerland oder im Kanton Freiburg ansässig sind.

Es ist vorgesehen, dass das heutige Maison Cailler während der Bauarbeiten geöffnet bleibt. Ein Grossteil der Bauarbeiten kann durchgeführt werden, ohne den Betrieb der Schokoladenfabrik zu unterbrechen, da es sich hauptsächlich um eine Erweiterung in alten Gebäuden handelt, die derzeit nicht genutzt werden. Wir werden das heutige Maison Cailler erst schliessen, wenn die Erweiterung fertiggestellt und für die Besucherinnen und Besucher geöffnet ist.

Umwelt, Landschaft und Kulturerbe

Um die Auswirkungen des Parks auf die Umwelt zu prognostizieren, haben wir entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zahlreiche Studien durchgeführt. Wo das Projekt Auswirkungen auf die Umwelt hat, haben wir mit Spezialisten Massnahmen ausgearbeitet, um diese zu reduzieren. Wir haben auch mit Verbänden gesprochen, die im Bereich Umwelt, Mobilität und Kulturerbe ein Verbandsbeschwerderecht haben. Ihre Vorschläge haben wir weitestmöglich berücksichtigt.

Im Gegenteil. Das Projekt will die landwirtschaftlichen Traditionen und jene der Schokoladenproduktion im Greyerzerland würdigen und wertschätzen. Das Projekt wird vor allem derzeit ungenutzten, historischen Gebäuden neues Leben einhauchen. Diese Gebäude bestehen bereits als Teil einer Fabrik, die ein einzigartiges industrielles Kulturerbe der Region darstellt. Neubauten werden auf bereits bebauten Flächen errichtet. Einzige Ausnahme bildet die Tiefgarage im Ortsteil «Liaubon», der bereits in einer Bauzone liegt. Der Detailbebauungsplan (DBP) sieht im Rahmen des Gesamtprojekts geringfügige Umzonungen vor.

Ja, das Projekt entspricht der diesbezüglichen Gesetzgebung. In der Nähe des Jaunbachs sind Infrastrukturen und Landschaftsgestaltungen geplant, vorbehaltlich der Einhaltung der Gesetzgebung und ihrer Bewilligung durch die zuständigen kantonalen und eidgenössischen Behörden. Sollte der Kanton zusätzliche Verbesserungen wünschen, stehen die Projektträger den kantonalen Behörden zur Verfügung.

Die Betreiber des Parks streben an, ausschliesslich lokale und erneuerbare Energien zu nutzen, darunter Energie aus Wasserkraft und von Wärmepumpen, ergänzt durch Solaranlagen.

Mobilität

Diese Annahme geht aus der Mobilitätsstudie hervor. Der Standort hat den grossen Vorteil, dass der Bahnhof «Broc-Chocolaterie» buchstäblich am Eingang des Parks liegt. Mit dem Chocolat Express existiert seit Anfang 2023 zwischen Bern und dem Maison Cailler eine Direktverbindung – ohne dass in Bulle umgestiegen werden muss. Der Park ist mit dem Zug von Lausanne oder Bern aus in 90 Minuten erreichbar. Das rechtfertigt das hohe Ziel in Bezug auf den Anteil Besucherinnen und Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden massgenschneiderte Kommunikationsmassnahmen ergriffen, welche die Vorteile einer Anreise mit dem Zug hervorzuheben. Ausserdem werden Kombitickets, Ermässigungen sowie Vorzugs- oder Sonderleistungen angeboten, die eine Anreise mit dem Zug attraktiver machen als eine Anreise mit dem Auto.

Die Auslegung der Tiefgarage umfasst nun alle Bedürfnisse: Parkplätze für Besucherinnen und Besucher des Parks, Parkplätze für Ausflügler in die Jaunbachschlucht, Parkplätze für Fahrzeuge des Unternehmens Mobility, Parkplätze für ein Park and Ride sowie Parkplätze für die Mitarbeitenden. In der Ebene von Broc es wird keine Parkplätze für Besucherinnen und Besucher mehr geben. Ausserdem trägt die Auslegung der Tiefgarage dem erwarteten Besucheranstieg Rechnung.

Die Gemeinde Broc hat diese Frage antizipiert und ein Parkplatzkonzept entwickelt, das verhindern soll, dass kostenlose öffentliche Parkplätze mit unbeschränkter Parkzeit in der Gemeinde mit den Parkplätzen in der Tiefgarage im Ortsteil Liaubon konkurrieren. Das Konzept stellt die Bedürfnisse der Bevölkerung von Broc ins Zentrum. Es muss vor der Eröffnung des Parks in Kraft treten und durch eine klare Beschilderung ergänzt werden. Darüber hinaus werden die Betreiber des Parks für die ordnungsgemässe Umsetzung des Mobilitätskonzepts verantwortlich sein.

Die Anwohnerinnen und Anwohner können ihr Zuhause weiterhin über die Rue Nestlé oder die Rue du Martinet erreichen. Das Projekt übernimmt die Kosten für die Sanierung der Pont du Martinet. Die Sanierung der Brücke ist erforderlich, damit sie exklusiv für Fahrten der Anwohnerinnen und Anwohner wiedereröffnet werden kann.

Das Maison Cailler und die Schokoladenfabrik

Ja. Die Übernahme wird wirksam, sofern zwei Bedingungen erfüllt sind: a) Jogne verfügt über die Genehmigungen für den Bau des Parks und b) Jogne stehen die erforderlichen Finanzmittel für den Bau zur Verfügung.

Durch den Parc du chocolat Cailler werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Ersten Schätzungen zufolge werden langfristig über 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

Wir wissen es nicht, sind jedoch überzeugt, dass dieses Projekt das Image und die Präsenz der Marke Cailler in der Schweiz stärken wird.

Verfahren

Bislang sind uns keine Einsprachen bekannt.

Selbstverständlich muss ein solches Projekt in enger Zusammenarbeit mit den Freiburger Behörden und der Bevölkerung konzipiert und umgesetzt werden. Hierzu wurde der Verein Gruyère-Chocolat gegründet, der zahlreiche Interessengruppen einbezieht und dies auch weiterhin transparent tun wird. Zu den Mitgliedern des Vereins gehören derzeit beispielsweise der Regionalverband des Greyerzbezirks (RVG), der Freiburger Tourismusverband (FTV) und die «Fédération patronale et économique (FPE)». Wir haben öffentliche Veranstaltungen organisiert und werden dies auch weiterhin tun, um das Projekt unter Berücksichtigung der Meinungen zahlreicher Interessengruppen weiterzuentwickeln.

Von Anfang an war es dem Projekt Parc du chocolat Cailler ein Anliegen, mit möglichst vielen Menschen zu kommunizieren und sich auszutauschen. Anfang 2022 wurde es der Bevölkerung von Broc vorgestellt und den Medien angekündigt, nachdem mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung des Kantons erste Machbarkeitsstudien durchgeführt worden waren. Im Oktober 2022 war das Projekt Ehrengast der Greyerzer Messe. Vor Ort konnten 90’000 Menschen ein erstes Modell des Parks genauer betrachten. Das Projekt war im Mai 2025 auch an der Seislermäss vertreten, die 80’000 Besucherinnen und Besucher zählte. Seit Ende 2023 hat das Projekt verschiedene Vorprüfungsverfahren und Konsultationen bei den Dienststellen der Gemeinde, des Kantons und sogar des Bundes sowie bei anderen Interessengruppen wie Natur- und Umweltschutzverbänden durchlaufen. Das Projekt wurde weiterentwickelt und angepasst, um die aus diesen Verfahren hervorgegangenen Anforderungen zu berücksichtigen, und ist nun bereit für die öffentliche Auflage.

Vor der öffentlichen Auflage haben wir für die Bevölkerung von Broc am 18. März 2026 einen Informationsabend durchgeführt.

Tourismus und Wirtschaft

Nach über fünfzehn erfolgreichen Jahren zieht das Maison Cailler bereits heute jährlich fast 500’000 Besuchende an. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete es mit insgesamt 482’428 Besucherinnen und Besuchern einen Besucherrekord. Das Maison Cailler ist die bedeutendste kostenpflichtige Touristenattraktion der Westschweiz. Die Zahlen lassen uns vermuten, dass der Themenpark in Broc das Potenzial hat, viele Besucher anzulocken, langfristig bis zu 1,2 Millionen Menschen.

Wir haben fünf international renommierte Agenturen zu einem bezahlten Wettbewerb eingeladen. Zwei Agenturen wurden ausgewählt: BRC imagination Arts mit Sitz in Los Angeles sowie Joravision ein niederländisches Unternehmen, um in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Tourismusverband (FTV) ein Flying Theatre zu realisieren. Diese beiden Agenturen gehören zu den weltweit besten Agenturen im Bereich «Experience Design» und haben bereits weltweit Projekte für die schönsten Reiseziele realisiert. Beide Agenturen haben ein mitreissendes Projekt von aussergewöhnlicher Qualität vorgelegt, das alle Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz und anderen Ländern begeistern wird.

Laut einer Studie des Freiburger Tourismusverbands (FTV) hat das heutige Maison Cailler dem Kanton bereits 2018 einen wirtschaftlichen Nutzen in Höhe von über 40 Millionen Franken gebracht. Die umfangreichen Investitionen für den Bau des Parks und der Hotels in Höhe von jeweils rund 200 Millionen Franken kommen auch den Unternehmen in der Region zugute. Sobald der Park in Betrieb ist, wird das neue Angebot in Kombination mit dem Hotelangebot die Region La Gruyère als Reiseziel stärken und die Aufenthaltsdauer der Besucherinnen und Besucher verlängern. Nach aktuellen Schätzungen werden für den Park 200 Arbeitsplätze geschaffen. Hinzu kommen die Arbeitsplätze in den Hotels, für die noch Schätzungen vorgenommen werden müssen.

Der Parc du chocolat Cailler wird, anders als heute, seine Steuern in der Gemeinde Broc zahlen. Darüber hinaus hat die Gemeinde mit Jogne einen Mechanismus vereinbart, welcher der Gemeinde ab der Eröffnung des Parks finanzielle Beiträge sichert. Schliesslich wird der Park einen Fonds finanzieren, der sportliche und kulturelle Aktivitäten der Gemeinde sowie lokale Vereine direkt unterstützt. Die Höhe dieses Betrags wird sich je nach Erfolg des Parks auf 50’000 bis 100’000 Franken pro Jahr belaufen.

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Der Cailler-Schokoladenpark wird vom Verein Gruyère-Chocolat getragen, der alle am Projekt beteiligten Parteien vereint.

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